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ANTIFA & NSDAP paktierten gegen die Demokratie! Hopf & Kettner #36

21. Juni 2026 · Philip Hopf & Dominik Kettner

Darum geht's in dieser Folge

  • Die Antifaschistische Aktion wurde 1932 von der KPD gegründet – nicht als Bürgerbewegung, sondern als Kampforganisation einer stalinistischen, von Moskau gesteuerten Partei.
  • KPD und NSDAP stimmten 1931 beim preußischen Volksentscheid gemeinsam für den Sturz der demokratisch gewählten SPD-Regierung – die SPD war erklärter Hauptfeind der KPD, nicht die Nazis.
  • Das bekannte Antifa-Logo wurde von KPD-Künstlern im Karl-Liebknecht-Haus in Berlin entworfen – demselben Gebäude, das heute als Bundesgeschäftsstelle der Linkspartei dient.
  • Der Verfassungsschutz Thüringen twitterte 2024 „Natürlich sind wir auch Antifa", während der eigene Verfassungsschutzbericht Antifa-Gruppen als linksextremistisch und gewaltorientiert einstuft.
  • Politiker wie Lars Klingbeil bekennen sich öffentlich zur Antifa-Vergangenheit – ohne den historischen Kontext der Bewegung als antidemokratisches KPD-Instrument zu thematisieren.
  • Gewalttaten wie die der Hammerbande und Angriffe auf politisch Andersdenkende werden als Beispiele für die fortbestehende Gewaltbereitschaft innerhalb antifaschistischer Strukturen angeführt.

Als die Antifa mit den Nazis paktierte: Die unbequeme Geschichte hinter dem Logo

Zwei Fahnen, rot und schwarz – ein Symbol, das auf Jacken, Demos und sogar in Bundestagsreden auftaucht. Doch wer hat dieses Logo wirklich entworfen? Wer hat die Bewegung gegründet? Und was wollte sie tatsächlich? Philip und Dominik haben Primärquellen gelesen, Protokolle ausgegraben und eine Geschichte freigelegt, die so manchen Antifa-Sympathisanten in Erklärungsnot bringen dürfte.

Die KPD und ihr wahrer Hauptfeind

Die antifaschistische Aktion wurde am 10. Juli 1932 in der Berliner Philharmonie gegründet – mit über 1.500 Delegierten, einberufen von der KPD, der Kommunistischen Partei Deutschlands. Keine spontane Bürgerbewegung, kein Graswurzelwiderstand, sondern eine Kampforganisation einer stalinistischen, direkt aus Moskau gesteuerten Partei.

Und jetzt wird es brisant: Der erklärte Hauptfeind der KPD waren nicht die Nazis. Es war die SPD – die Sozialdemokraten. Die interne Parole lautete:

Nur wenn der Hauptschlag gegen die Sozialdemokratie gerichtet wird.

Die SPD wurde als „sozialfaschistisch" diffamiert – ein Framing, das erschreckend an heutige politische Mechanismen erinnert.

Seite an Seite mit der NSDAP gegen die Demokratie

1931 stimmten KPD und NSDAP gemeinsam beim preußischen Volksentscheid für den Sturz der demokratisch gewählten SPD-Regierung. Kommunisten und Nationalsozialisten – Seite an Seite gegen die Demokratie. Beide wollten die Diktatur, nur eben in unterschiedlicher Farbe: die einen eine kommunistische nach sowjetischem Vorbild, die anderen eine nationalsozialistische.

Eine weitere interne KPD-Parole macht das Kalkül überdeutlich:

Nach Hitler unsere Zeit.

Man rechnete also damit, dass Hitler der KPD die kommunistische Revolution ebnen würde. Wie passt das zusammen, wenn Hitler angeblich der ideologische Gegenpol gewesen sein soll?

Das Logo – ein Propagandainstrument aus dem Parteihauptquartier

Das bis heute verwendete Antifa-Symbol wurde 1932 von Max Gebhard und Max Keilson entworfen. Beide waren Mitglieder des Bundes revolutionärer bildender Künstler Deutschlands – der Agitprop-Abteilung der KPD. Ihr Arbeitsplatz: das Karl-Liebknecht-Haus in Berlin, das Hauptquartier der Kommunistischen Partei.

Das Logo stand nicht für bürgerliche Freiheit. Es war ein Propagandainstrument einer Partei, die nachweislich mit den Nazis paktierte, um die Demokratie zu zerstören. Das heutige Logo ist im Grunde dasselbe – spiegelverkehrt, mit einer zusätzlichen schwarzen Fahne versehen.

Vom Karl-Liebknecht-Haus zur Linkspartei

Die Kleine Alexanderstraße 28 in Berlin – eine Adresse mit Geschichte:

  • 1926–1933: Hauptquartier der KPD. Hier wurde die antifaschistische Aktion organisiert, hier arbeiteten die Logo-Designer, hier liefen die Befehle aus Moskau ein.
  • 1933: Beschlagnahme durch die Nazis.
  • Nach dem Krieg: Sitz der SED, der Staatspartei der DDR-Diktatur.
  • Heute: Bundesgeschäftsstelle der Linkspartei.

Die Linie ist durchgängig: KPD – SED – PDS – Die Linke. Und das Gebäude blieb dasselbe. Wenn Politiker der Linken heute das Antifa-Logo schwingen, ist das keine Ironie – es hat Kontinuität.

Der Verfassungsschutz und seine Neutralitätsprobleme

Am 14. Oktober 2024 twitterte der Verfassungsschutz Thüringen offiziell:

Natürlich sind wir auch Antifa.

Ein staatlicher Account solidarisiert sich öffentlich mit einer Bewegung, die aus einer Partei stammt, die mit den Nazis paktiert hat. Im selben Verfassungsschutzbericht 2024 werden Antifa-Gruppen als „linksextremistisch und gewaltorientiert" eingestuft. Man erklärt also gleichzeitig: Wir sind Antifa – und die Antifa ist extremistisch und gewaltorientiert. Welchen Sinn macht das?

Was wäre, wenn der Verfassungsschutz tweeten würde: „Natürlich sind wir auch nationalsozialistisch"? Die Welt würde stillstehen. Aber bei der Antifa? Achselzucken.

Prominente Solidarisierung

Lars Klingbeil, Vize-Kanzlerkandidat der SPD, erklärte öffentlich im Fernsehen:

Ich habe angefangen mit Politik, weil ich mich gegen Rechte eingesetzt habe, bei uns in der Antifa mit aktiv gewesen bin.

Als potenzieller Kanzler erzählt man heute leichtfertig von einer Mitgliedschaft bei einer Organisation, deren historische Wurzeln in einer antidemokratischen, mit den Nazis verbündeten kommunistischen Partei liegen. In den USA hat Donald Trump antifaschistische Organisationen als terroristisch eingestuft. In Deutschland schmücken sich Spitzenpolitiker damit.

Die Gewalt – worüber niemand reden will

Die Antifa-Logik, wie Philip und Dominik sie beschreiben: Wer als Feind definiert wird, darf angegriffen werden. Und wer den Feind definiert, entscheidet die Antifa selbst.

Aus der Bundesdrucksache:

Insgesamt hat sich die Gefahr für schwere Gewalttaten gegen Personen zuletzt nochmals erhöht. Vor allem im antifaschistischen Kampf gewaltbereiter Linksextremisten sind Brutalität und Gewaltbereitschaft stark ausgeprägt.

Konkrete Fälle, die Philip und Dominik aufarbeiten:

  • Leipzig-Connewitz, Januar 2019: Ein Kanalarbeiter namens Tobias N., der auf dem Weg zur Arbeit eine Jacke einer Modemarke trug, die in der linken Szene als „rechts" galt. Vermummte fielen über ihn her – mit Hämmern. Er wurde lebensgefährlich am Kopf verletzt. Er war kein Nazi. Er war Kanalarbeiter mit der falschen Jacke.
  • Erfurt, April 2022: Überfall auf ein Bekleidungsgeschäft. Eine Verkäuferin wurde mit Faustschlägen, Teleskopschlagstock, Buttersäure und Pfefferspray angegriffen.
  • Die Hammerbande: Militante Angriffe im In- und Ausland, für die sich Teile der Politik öffentlich solidarisierten und die Freilassung verurteilter Mitglieder forderten.

Dominik berichtet zudem von einem YouTube-Kollegen, der sich nach einer Corona-Demo nur durch eine elektronisch gesicherte Parkhaustr ins Parkhaus retten konnte, während Vermummte mit Schlaghämmern die Scheibe einzuschlagen versuchten.

Die Methoden der SA – im neuen Gewand?

Philip zieht einen unbequemen Vergleich: Wenn Antifa-Gruppen ein Bekleidungsgeschäft überfallen, weil ihnen die Marke nicht passt, dann erinnert das an die SA, die mit Schildern „Kauft nicht bei Juden" jüdische Geschäfte verwüstete. Die Bewegung, die sich als Gegenpol zur SA versteht, nutzt dieselben Mittel.

Maskiert, feige und asymmetrisch geschützt

Ein Punkt, den Philip besonders herausarbeitet: Warum tritt die Antifa immer vermummt auf? Rechtsextreme – so verwerflich ihre Ideologie sein mag – zeigen ihr Gesicht auf Demos. Sie stehen zu ihrer Identität. Die Antifa operiert maskiert, anonym und aus der Deckung heraus. Das ist kein Zeichen von Stärke – es ist ein Zeichen von Feigheit und Hinterlist.

Dazu kommt eine eklatante Asymmetrie im staatlichen Umgang: Seit Jahrzehnten existieren besetzte Häuser und ganze Straßenzüge unter linksextremer Kontrolle – die Rote Flora in Hamburg als prominentestes Beispiel. Würden rechtsextreme Gruppen auch nur ein einzelnes Gebäude besetzen, würde vermutlich das SEK in schwerem Gerät anrücken. Auf der linken Seite wird es seit Jahrzehnten geduldet.

Die Fakten in der Zusammenfassung

Philip und Dominik ziehen den Vorhang auf – Punkt für Punkt, quellenbelegt:

  • Die Antifa wurde 1932 von einer Partei gegründet, die mit den Nazis paktierte, um die Demokratie zu zerstören.
  • Das Logo wurde von KPD-Protagonisten im Hauptquartier einer später verbotenen kommunistischen Partei entworfen.
  • Der Hauptfeind war nicht Hitler, sondern die demokratische SPD.
  • Das Ziel war nicht Demokratie, sondern eine kommunistische Diktatur nach sowjetischem Vorbild.
  • Die Nachfolgeorganisation sitzt heute im selben Gebäude, trägt ein nahezu identisches Logo.
  • Staatliche Behörden und Spitzenpolitiker solidarisieren sich öffentlich mit dieser Bewegung.

Die Antifa wurde nicht durch fremde Argumente delegitimiert. Sie hat sich mit ihren eigenen Fakten selbst delegitimiert. Die entscheidende Frage ist nicht, ob diese Geschichte stimmt – die Quellen sind eindeutig. Die Frage ist: Wissen die Menschen, die dieses Logo auf ihrer Jacke tragen, was es wirklich bedeutet? Und wenn Politiker und Verfassungsschützer es wissen – warum sagen sie es trotzdem?