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Die kranke Pädo-Kunst der Elite: So verhöhnen sie uns! - Hopf & Kettner

1. März 2026 · Philip Hopf & Dominik Kettner

Darum geht's in dieser Folge

  • Tony & John Podestas Kunstsammlungen: Von der Dahmer-Statue über verstörende Kinderbilder der Belgrader Malerin Biljana Đurđević bis zu Nacktfotografien Minderjähriger im Schlafzimmer.
  • Marina Abramović und ihre Verbindungen zu den Mächtigen: Spirit-Cooking-Dinner mit den Podestas, gemeinsames Foto mit Baron Jakob Rothschild vor dem Gemälde „Satan Summoning His Legions".
  • Balenciagas Werbekampagne 2022 mit Kindern und Bondage-Teddybären – inklusive eines im Hintergrund platzierten US-Supreme-Court-Urteils zu Kinderpornografie.
  • Kunstfunde in Jeffrey Epsteins Townhouse in Manhattan, darunter ein Gemälde von Bill Clinton im Kleid und George W. Bush mit Papierfliegern und eingestürzten Jenga-Türmen.
  • Verstörende Kinderkunst der schwedischen Malerin Lena Cronqvist wurde im EU-Parlament in Brüssel ausgestellt – eine parlamentarische Anfrage dazu wurde abgebügelt.
  • Deutsche Verbindung: Nicole Junkermann taucht 3.475 Mal in den Epstein-Akten auf, nannte ihn „Patenonkel" ihres Kindes – dazu Frankreichs Ex-Kulturminister Jack Lang, gegen den wegen Menschenhandels ermittelt wird.

Die Kunstsammlungen der Mächtigen: Was hängt da wirklich an den Wänden?

Guggenheim Museum, New York, 1995. Marina Abramović wäscht ein menschliches Skelett mit Seifenwasser. Sie nennt es Cleaning the Mirror. Die Museen sagen Kunst. Andere sagen Ritual. Und die entscheidende Frage lautet: Was sammeln die Mächtigen dieser Welt – und warum?

Philip und Dominik nehmen in dieser Folge kein Blatt vor den Mund. Sie gehen Schritt für Schritt durch die Kunstsammlungen einflussreichster Persönlichkeiten aus Politik und Finanzwelt – und was dort hängt, ist nichts für schwache Nerven. Alles öffentlich zugänglich, alles dokumentiert, alles belegbar. Und trotzdem wurde jahrelang kaum darüber gesprochen.

Tony Podesta: 792 Kunstwerke und eine Damer-Statue

Tony Podesta, Top-Lobbyist der Demokratischen Partei und Bruder von John Podesta (ehemaliger Clinton-Wahlkampfmanager und Stabschef unter Obama), gehört laut GQ-Liste zu den 50 mächtigsten Personen Washingtons. In seiner Villa hängen 792 Kunstwerke im Wert mehrerer Millionen Dollar.

Sein erklärter Stolz: die sogenannte Dahmer-Statue – eine Bronzeskulptur der Künstlerin Louise Bourgeois mit dem Titel Arch of Hysteria. Die Statue zeigt exakt jene Pose, in der der Serienmörder Jeffrey Dahmer seine enthaupteten Opfer aufhängte, um sie ausbluten zu lassen. Podesta selbst sagte dazu, dieser erste große Kauf werde niemals abgehängt.

Was muss in deinem verrotteten Gehirn abgehen, um überhaupt nur daran zu denken, das dir anschauen zu wollen?

Die Bilder, die Fragen aufwerfen

Weitere Werke aus der Podesta-Sammlung stammen von der serbischen Malerin Biljana Đurđević – Absolventin der Belgrader Kunstakademie, derselben Akademie wie Marina Abramović. Ihre Bilder zeigen:

  • Junge Mädchen mit aufgerissenen Augen in schlachthausartiger Schwimmbad-Atmosphäre, alle in identischen roten Schuhen – Titel: Systematic Examination
  • Spärlich bekleidete Mädchen mit hinter dem Rücken verschränkten Händen in Fesselhaltung – Titel: Little Girls
  • Ein Gemälde, das mehrere Erwachsene um ein Bett zeigt, auf dem ein Kind liegt, mit einem Teddybär in der Ecke – die Szene lässt wenig Interpretationsspielraum

Dazu hängen laut einem Washington Post-Artikel von 2004 Fotografien der US-Fotografin Katie Grannan in Podestas Schlafzimmer – dokumentarische Aufnahmen nackter Teenager in den Schlafzimmern ihrer Elternhäuser.

Die Phantombilder und der Fall Maddie McCann

Ein Detail, das Philip in den Raum stellt: Beim Vermisstenfall Maddie McCann in Portugal fertigte Scotland Yard Phantombilder an. Die Ähnlichkeit dieser Phantombilder mit den Podesta-Brüdern ist frappierend. Offiziell gibt es keine Belege für deren Aufenthalt in Portugal und keine Ermittlungen – aber wie Philip anmerkt: Auch bei dreieinhalb Millionen Epstein-Akten sagt die Staatsanwaltschaft, es gebe keine Ermittlungen. Das per se heißt gar nichts.

Marina Abramović, Spirit Cooking und die Rothschilds

Marina Abramović – die wohl bekannteste Figur in diesem Netzwerk aus ritualistischer Kunst und elitären Kreisen. Dominik war persönlich bei ihrer Ausstellung in der Zürcher Kunstakademie. Was er dort sah: brennende Pentagramme, stundenlange Videos gegenseitiger Selbstverletzung mit ihrem damaligen Lebensgefährten, Grenzerfahrungen als „Performance-Kunst".

Ihre bekannteste Arbeit in diesem Kontext: Spirit Cooking. Mit echtem Schweineblut an Wände geschriebene Rezepturen:

  • „Drink Blood of Menstruation"
  • „Mix fresh breast milk with fresh sperm milk"
  • „Eat the pain"

Bei Spirit-Cooking-Events wurden lebensgroße menschliche Figuren als Buffet präsentiert, von denen sich Gäste Stücke abschnitten. Unter den Teilnehmern: Lady Gaga.

Die E-Mail an Tony Podesta

In den durch WikiLeaks veröffentlichten E-Mails findet sich eine Nachricht von Marina Abramović an Tony Podesta:

Dear Tony, I am so looking forward to the spirit cooking dinner at my place. Do you think you will be able to let me know if your brother is joining? All my love, Marina.

Das Foto mit Baron Jakob Rothschild

Ein 2020 veröffentlichtes Foto zeigt Marina Abramović neben dem 2024 verstorbenen Baron Jakob Rothschild – und zwar vor einem ganz bestimmten Gemälde aus der Rothschild-Kunstsammlung: Satan Summoning His Legions von Sir Thomas Lawrence, gemalt 1797. Satan beschwört seine Legionen. Vor diesem Bild haben sich diese beiden Menschen entschieden zu posieren.

Die Frage muss man sich stellen: Du kannst dir in deiner Kunstgalerie aussuchen, vor welches Bild du dich stellst.

Philip bringt es auf den Punkt: Keine große Zeitung hat je darüber berichtet, dass einer der einflussreichsten Bankiers der Welt sich vor einem satanischen Gemälde ablichten lässt. Aber wer darüber spricht, wird angegriffen.

Pizzagate: Die Kurzfassung

Das Thema wurde von den Zuschauern massiv nachgefragt. Philip reißt es bewusst nur an: James Alefantis, offiziell Pizzeria-Besitzer von Comet Ping Pong, steht auf Platz 49 der mächtigsten Menschen Washingtons. Ein Pizzabäcker. Die durch WikiLeaks veröffentlichten E-Mails aus dem Clinton-Umfeld enthalten eine auffällige Häufung des Wortes „Pizza" in Kontexten und Satzstrukturen, die mit normalem Pizzakonsum nichts zu tun haben.

In pädophilen Netzwerken ist „Pizza" ein bekanntes Codewort für Kinder. Der Name „James Alefantis" – J'aime les enfants – ist Französisch und bedeutet „Ich liebe Kinder". Über den offiziellen Instagram-Kanal von Comet Pizza wurden Bilder gepostet, die Philip als schlicht unfassbar bezeichnet.

Balenciaga: Bondage-Teddybären und Kinder

Es geht nicht nur um Washington. Im November 2022 startete Balenciaga – eine der teuersten Modemarken der Welt, Teil des französischen Luxuskonzerns Kering – eine Werbekampagne, die Kinder mit in Bondage gekleideten Teddybären zeigte. BDSM-Geschirre, Halsbänder, Nieten, Lederriemen – gehalten von etwa fünfjährigen Kindern.

Im Hintergrund einer parallel laufenden Handtaschen-Kampagne: Dokumente des US Supreme Court – ein Urteil zu Kinderpornografie aus dem Jahr 2008.

Die Visagistin der Kampagne, Lotta Volkova, war bereits zuvor durch okkulte und gotische Symbolik auf Instagram aufgefallen. Kim Kardashian, Markenbotschafterin von Balenciaga, ruderte unter medialem Druck zurück. Balenciaga entschuldigte sich, verklagte die Produktionsfirma – und zog die Klage später wieder zurück. Konsequenzen? Keine. Die Geschäfte stehen bis heute in jeder Modestadt der Welt.

Jeffrey Epsteins Townhouse: Kunst als Machtdemonstration

In Epsteins New Yorker Townhouse – 77 Millionen Dollar wert, sieben Stockwerke, über 40 Räume, für einen symbolischen Dollar übertragen von Les Wexner – fand das FBI bei der Durchsuchung 2019 bemerkenswerte Kunstwerke.

Bill Clinton im blauen Kleid

Direkt am Eingang: ein Gemälde von Bill Clinton in einem blauen Frauenkleid mit roten Pumps, in lasziver Pose. Die Interpretation: Es zeigt das Kleid der Monica-Lewinsky-Affäre – ein Zeichen der Macht, die Epstein über den ehemaligen Präsidenten hatte. Ein visuelles Erpressungsmittel an der Wand.

George W. Bush mit Papierfliegern

Das zweite Bild: George W. Bush, auf dem Boden sitzend, einen Papierflieger in der Hand, einen zweiten vor sich liegend – neben zwei umgestürzten Jenga-Türmen. Die Symbolik ist kaum zu übersehen: Flugzeuge, die in Türme fliegen, und der Präsident, der sie fliegen lässt.

Leon Black: 2,7 Milliarden Dollar Kunstsammlung

Leon Black, Mitgründer von Apollo Global Management, einer der größten Private-Equity-Firmen weltweit, hält über 935 Kunstwerke im Wert von rund 2,7 Milliarden Dollar. Seine Verbindung zu Epstein: Er zahlte ihm 158 Millionen US-Dollar zwischen 2012 und 2017. Wofür? Bis heute nicht aufgeklärt. In den Epstein-Akten tauchen immer wieder Hinweise auf Partys, Girls und ähnliche Interessen auf.

EU-Parlament Brüssel: Verstörende Kunst in den Hallen der Macht

Von Washington nach Europa. Im Paul-Henri-Spaak-Gebäude des EU-Parlaments in Brüssel wurde eine Ausstellung der schwedischen Künstlerin Lena Cronqvist (1938–2025) gezeigt. Ihr Werk: Kinder in verstörendsten Situationen – nackt, gewalttätig dargestellt, verstümmelt, spielend mit Säuglingen, die schreien, oder steigend zu hungrigen Tigern in ein Glasgehege.

Die EU-Abgeordneten Joachim Kuhs und Marcel de Graaff stellten im März 2023 eine parlamentarische Anfrage: Ob die EU-Kommission angesichts von Skandalen wie Epstein und Dutroux die Darstellung nackter Kinder und Kindesmissbrauch in diesen Ausstellungen für problematisch halte.

Die Antwort der Vizepräsidentin Margaritis Schinas: Die Kommission sei mit dem Werk nicht vertraut und nicht zuständig für die Kunstpolitik des Europäischen Parlaments.

Du machst bei mir eine Kunstausstellung und schaust dir nicht mal die Kunstwerke an?

Prince Andrew: Die erste Festnahme – aber nicht wegen Kindesmissbrauch

Prince Andrew wurde am 19. Februar 2026 festgenommen – an seinem 66. Geburtstag, abgeholt von sechs unmarkierten Fahrzeugen. Die Anklage: nicht etwa Kindesmissbrauch, sondern Amtsmissbrauch – er soll geheime Unterlagen weitergegeben haben. Einen Tag später war er wieder frei. Die anschließende Hausdurchsuchung – nach 15 Jahren, in denen alles hätte beseitigt werden können.

Weitere Festnahmen und Rücktritte seit den Epstein-Enthüllungen:

  • Katie Rimlock Goldman – nannte Epstein „Uncle Jeffrey", trat zurück
  • Casey Wasserman (Hollywood) – verkaufte seine Firma
  • Sultan Bin Suleiman (Dubai) – Rücktritt von öffentlichen Ämtern
  • Jack Lang (Frankreichs Kulturminister) – Rücktritt, Ermittlungen wegen Menschenhandel und Finanzkriminalität
  • Thürborn Jagland (Norwegen) – Korruptionsanklage
  • Miroslav Lajčák (Slowakei) – Rücktritt

Die deutsche Verbindung: Nicole Junkermann

Die größte deutsche Spur in den Epstein-Akten führt zu Nicole Junkermann – deutsche Unternehmerin, Milliardärin, geboren in Düsseldorf, Gründerin von NJF Capital, ehemaliges Model bei Elite Models. Sie taucht 3.475 Mal in den Epstein-Dateien auf – die höchste Zahl aller nichtamerikanischen Kontakte.

Seit 1999 dokumentierte Verbindungen zu Epstein. Gemeinsame Flüge, zahlreiche E-Mail-Wechsel, intime Kontakte. 2017 war Junkermann schwanger und nannte Epstein den Patenonkel ihres Kindes. In einer E-Mail schreibt sie ihm:

Ich drücke die Daumen, dass es nur eine Welle ist und wieder verschwindet. Blödes Timing mit dem ganzen Ärger.

Sie wusste von den Ermittlungen – und hoffte, sie würden verschwinden.

Carbyne: Gesundheitsdaten als unbezahlbare Währung

Junkermann war Mitinvestorin bei Carbyne (früher Reporty), einem in Israel gegründeten Notfall-App-Unternehmen, mitgegründet vom ehemaligen israelischen Premierminister Ehud Barak. Der Geschäftsplan laut interner Dokumente:

Wir werden die Bewegung der Menschen in ihrem Alltag erfassen. Da es eine Notfall-App ist, werden die Menschen mitmachen. Die Daten sind unbezahlbar.

Jack Lang: Frankreichs Kulturminister und die Drähte nach Epstein

Jack Lang, zwischen 1981 und 2002 insgesamt zwölf Jahre französischer Kulturminister, entschied über Museumsankäufe, kulturelle Förderung und Milliardenbudgets für Kunst. Gegen ihn wird wegen Geldwäsche und Menschenhandel ermittelt. Am 8. Februar musste er zurücktreten. Opfer wurden öffentlich aufgerufen, sich zu melden.

Zwei direkte Drähte also von Jeffrey Epstein nach Europa: Nicole Junkermann nach Deutschland, Jack Lang nach Frankreich. Das Netzwerk endet nicht an der US-Grenze – es durchzieht die Machtzentren eines ganzen Kontinents.