Ostermann: „Islamisten beerdigen die Demokratie – früher als ihr denkt!" Hopf & Kettner #47
26. Juli 2026 · Philip Hopf & Dominik Kettner
Darum geht's in dieser Folge
- Messergewalt in Deutschland: Die Zahl der Messerdelikte ist von 37 pro Tag (2023) auf rund 80 pro Tag explodiert – eine Verdopplung, die laut Ostermann von der Gesellschaft bereits als „normal" hingenommen wird.
- Polizei unter Druck: Über 46.000 Straftaten gegen Polizeibeamte jährlich, fehlender politischer Rückhalt und die Angst vor Social-Media-Shitstorms verunsichern Einsatzkräfte – während sie täglich ihr Leben riskieren.
- Linksextremismus und Antifa: Ostermann kritisiert die staatliche Duldung und NGO-Querfinanzierung linksextremer Strukturen und bezeichnet die Blockade-Versuche beim AfD-Parteitag in Erfurt als antidemokratisch.
- Polizeitaktisches Meisterstück in Erfurt: Die Polizei sicherte den AfD-Parteitag durch herausragende Voraufklärung und kluge Taktik – die Delegierten waren beschlussfähig, bevor die Blockierer überhaupt ankamen.
- Islamismus als größte Gefahr: Ostermann warnt eindringlich, dass Islamisten die Demokratie „früher als gedacht beerdigen" werden – durch demografischen Wandel, Parallelgesellschaften und systematische Unterwanderung von Schulen bis Universitäten.
- Verrohung und Erziehungsversagen: Die Gewalteskalation beginnt laut Ostermann nicht bei der Polizei, sondern im Elternhaus und an Schulen – wo Lehrkräfte keine Sanktionsmöglichkeiten mehr haben und Kinder ohne Grenzen aufwachsen.
Manuel Ostermann im Klartext: Messergewalt, Linksextremismus und die Beerdigung der Demokratie
Manuel Ostermann, Bundesvorsitzender der Polizeigewerkschaft, nimmt in dieser Folge kein Blatt vor den Mund. Was er über den Zustand der deutschen Sicherheitslage, die Verrohung der Gesellschaft und die islamistische Unterwanderung sagt, geht unter die Haut – und ist mit harten Zahlen belegt.
80 Messerdelikte pro Tag – und die Gesellschaft stumpft ab
2023 waren es 37 Messerdelikte pro Tag in Deutschland. 2024 bereits 79, davon 43 unmittelbar gegen das Leben gerichtet. Aktuell liegt die Zahl bei rund 80 pro Tag. Das Unfassbare: Was vor einem Jahr noch als schockierend galt, wird heute mit einem „Oh, doch nur so wenig?" quittiert. Ostermann bringt es auf den Punkt:
In einem Jahr hat sich das so normalisiert, dass wir über 79 Messerdelikte pro Tag als wenig empfinden. So abgestumpft ist die Gesellschaft in der Gewaltkriminalität schon.
Gerade als Philip und Ostermann in Stuttgart zum Gespräch zusammenkommen, wird in einem bekannten Einkaufszentrum der Stadt eine Frau am helllichten Tag niedergestochen. Kein Einzelfall mehr – sondern Alltag.
Die Verrohung beginnt nicht bei der Polizei – sondern im Elternhaus
Ostermann macht deutlich: Die Sicherheitsdebatte endet bei der Polizei, sie beginnt dort nicht. Wenn im Elternhaus keine Werte vermittelt werden, keine Sanktionen greifen und der Staat in Kitas und Schulen versagt, braucht sich niemand über die Eskalation auf der Straße zu wundern.
Ein Beispiel aus Osnabrück: Zwei 17-Jährige filmen sich dabei, wie sie einem Obdachlosen eine Glasflasche ins Gesicht schleudern, dann auf ihn eintreten – lachend. Dominik erinnert sich an seine eigene Schulzeit auf der Hauptschule, wo das schlimmste Vergehen war, die Lehrerin zum Weinen zu bringen. Heute stechen 11-Jährige 12-Jährige ab. Die Eskalationsstufe ist eine völlig andere.
Schulen als Schauplatz der Islamisierung
In deutschen Schulklassen sind in vielen Großstädten die Verhältnisse gekippt. Ostermann berichtet von Fällen, in denen:
- In der Oberstufe versucht wird, die Sharia einzuführen
- Kinder genötigt werden, ihr Pausenbrot versteckt zu essen – aus „Solidarität" mit dem Ramadan
- Mädchen gedrängt werden, zum Islam zu konvertieren und Kopftuch zu tragen
- Universitäten getrennte Eingänge für Männer und Frauen einrichten – im Rahmen von „Islamwochen"
- Ein Kindergarten-Malbuch eine vollverschleierte Frau in Burka als Ausdruck von „Vielfalt" darstellt
Nichts daran ist normal, einem Kind zu vermitteln, dass eine Vollverschleierung – damit eine Unterdrückung – etwas Vielfältiges ist.
Ostermann verweist auf mutige iranische Frauen in Deutschland, die aus eigener Erfahrung wissen, was Islamismus bedeutet – und denen niemand zuhört. Seine schärfste Kritik richtet sich an die „Gratis-Mut-Feministinnen", die sich mit Islamisten solidarisieren, ohne zu begreifen, dass sie die ersten wären, die unter einem islamistischen System nicht mehr existieren dürften.
Die unheilige Allianz: LGBTQ-Aktivisten Seite an Seite mit Islamisten
Philip spricht ein Phänomen an, das beide fassungslos macht: Auf Demonstrationen laufen Trans-Aktivisten neben streng religiösen Islamisten. Die Absurdität ist offensichtlich – würden die Kameras verschwinden und diese Kräfte tatsächlich die Oberhand gewinnen, wären die queeren Mitläufer die ersten Opfer.
2022 haben genau diese Leute solidarische Rufe für die Frauen im Iran publiziert. 2025 laufen sie Schulter an Schulter mit Islamisten.
Polizisten: Helden ohne Rückhalt
Ostermann zeichnet ein eindrückliches Bild davon, was es bedeutet, Polizist in Deutschland zu sein:
Ein wildfremder Mensch begibt sich in Lebensgefahr, nimmt billigend in Kauf, getötet zu werden, damit er ein drittes unbekanntes Leben schützen kann. Das ist der Job.
Doch was passiert nach dem Einsatz? Statt Rückhalt erleben Beamte soziale Ächtung, mediale Vorverurteilung und politische Angriffe. Über 46.000 Straftaten gegen Polizeibeamte im vergangenen Jahr – alle fünf Minuten wird ein Polizist Opfer einer Straftat. Und die Unschuldsvermutung? Gilt für Polizeibeamte offenbar nicht.
Ein Polizist hat im Schnitt weniger als 1,3 Sekunden, um über Leben und Tod zu entscheiden. Gleichzeitig stehen 30 Smartphones bereit, jeden Fehler festzuhalten. Dominik beschreibt frustriert Szenen, in denen Beamte einen Messerträger dutzende Male auffordern, die Waffe niederzulegen, während in den USA längst geschossen worden wäre. Ostermann erklärt die Mechanik dahinter: Es ist nicht nur die Verhältnismäßigkeit – es ist die Angst vor Disziplinarverfahren, Social-Media-Shitstorms und dem Angriff auf die eigene Familie.
Bayern macht vor, wie es geht
Der Unterschied zwischen den Bundesländern ist frappierend. Als ein Klimakleber sich in Bayern auf die Autobahn setzen wollte, wurde er kurzerhand über die Leitplanke geworfen. Der bayerische Innenminister kommentierte: „Wer nicht hören will, muss fühlen." In Berlin hingegen werden Klimakleber gestreichelt – und die Polizei fährt in untermotorisierten Elektroautos, in denen die Beamten kaum Platz haben.
Der AfD-Parteitag in Erfurt: Ein polizeitaktisches Meisterstück
Ostermann bezieht klar Position: Eine demokratisch legitimierte Partei, die nicht verboten ist und vom Souverän gewählt werden kann, hat das Recht – ja die Pflicht –, einen Parteitag abzuhalten. Wer das verhindern will, ist nach seiner Definition ein Antidemokrat.
Kräfte, die dazu aufrufen, diese demokratische, diese gesetzliche Pflicht nicht ausüben zu können, sind nach meiner Definition Antidemokraten. Punkt.
Was die Polizei in Erfurt geleistet hat, bezeichnet Ostermann als das „größte polizeitaktische Meisterwerk" seiner bisherigen Karriere. Durch hervorragende Voraufklärung im digitalen und analogen Raum, Kenntnis der Reiserouten und Abfahrtzeiten der angereisten Antifa-Gruppen – und möglicherweise das Wissen, dass manche Teilnehmer gerne spät aufstehen – war der Parteitag bereits beschlussfähig, bevor die ersten Blockierer überhaupt auf der Straße saßen.
Bemerkenswert: Eine SPD-Abgeordnete stellte sich ins Parlament und richtete einen flammenden Appell mit Genesungswünschen für die angegriffenen Journalisten von Apollo News und der Jungen Freiheit. Eine seltene Ausnahme parteiübergreifender Solidarität.
Linksextremismus: Die hofierte Gefahr
In den USA ist die Antifa als terroristische Organisation eingestuft. In Deutschland solidarisieren sich Spitzenpolitiker offen mit ihr. Ostermann listet auf:
- Abgeordnete, die mit der Antifa-Flagge im Bundestag stehen
- Ein ehemaliger Jugendsprecher der Grünen, dessen erste Amtshandlung als MdB das Posieren mit der Antifa-Flagge war
- Ein Linken-Politiker, der menschenverachtende Anti-Polizei-Lieder mitrappt
- Der Musiker Danger Dan, dessen neues Lied detailliert beschreibt, wie die Antifa Straßen organisiert und Straftaten begeht – unter dem Deckmantel der Kunstfreiheit
Die wirklich Entmenschlichen, die wirklich Verfassungsfeindlichen und die, die ganz offen radikal sogar Menschen mit dem Tode bedrohen oder gar vollziehen – das sind diese Linksextremisten.
Ostermann fordert seit langem Antworten auf 551 Fragen aus dem letzten Bundestagswahlkampf der CDU zur Querfinanzierung von NGOs. Die Antworten stehen bis heute aus.
Die verzerrte Kriminalstatistik
Ein brisanter Punkt, den Ostermann aufdeckt: Die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) ordnet Straftaten automatisch dem Bereich „rechts" zu, wenn verfassungsfeindliche Symbole wie Hakenkreuze involviert sind – unabhängig davon, wer sie tatsächlich angebracht hat. Konkretes Beispiel: Ein indisches Restaurant in Achern, dessen Betreiber selbst ein Hakenkreuz anbrachten – Versicherungsbetrug. In der Statistik: PKS rechts.
Dasselbe gilt für:
- Hakenkreuze, die von Antifa-Anhängern oder Migranten in Flüchtlingsunterkünften angebracht werden
- Antisemitische Parolen auf Pro-Palästina-Demos, die nicht klar einem Täterkreis zugeordnet werden können
- Jede Form von Antisemitismus ohne ermittelten Täter
Das Ergebnis: Der statistische Balken „Rechtsextremismus" ist systematisch aufgebläht, während Linksextremismus und Islamismus sauber getrennt erfasst werden. Philip und Dominik sind sichtlich fassungslos über diese Zuordnungsmechanik.
Fußball-Gewalt: Kein rein linkes Phänomen
Ostermann spricht auch unbequeme Wahrheiten über Gewalt im Fußball an – und zwar aus dem rechtsextremistischen Spektrum. Beim Spiel FC Magdeburg gegen Hansa Rostock wurden Gullideckel und Pflastersteine – in Absprache mit dem Sicherheitsdienst des Vereins – ins Stadion geschmuggelt. Eine Polizistin wurde mit den Worten „Heute stirbst du" mit einem Gullideckel attackiert. Die Forderung nach einer Saison Geisterspiele? Vom Verein komplett ignoriert. 700.000 Einsatzstunden leistet allein die nordrhein-westfälische Bereitschaftspolizei pro Fußballsaison.
Islamismus: Die größte Bedrohung – und ein Zeitfenster, das sich schließt
Ostermanns deutlichste Warnung betrifft den Islamismus. In seinem Buch hatte er ein Szenario für Deutschland im Jahr 2050 entworfen – und korrigiert sich nun selbst nach unten:
Was ich für 2050 prognostiziert habe, wird 2035 passieren. Islamisten werden die Demokratie beerdigen, werden Deutschland fundamental umbauen – und das in einer Geschwindigkeit und Entschlossenheit, die wir heute noch gar nicht greifen können.
Er verweist auf England und Frankreich als Vorreiter dieser Entwicklung und auf Erdogans berüchtigten Satz: „Die größte Waffe von uns sind die Bäuche unserer Frauen." Demografie, strukturelle Unterwanderung und zunehmende Offensivität – die Zeichen sind da. Kopftuch-Debatten bei der Polizei, radikale Imame, die nicht abgeschoben werden, Moscheen, die geschlossen werden, aber deren Prediger draußen weitermachen.
Dominik und Philip ergänzen einen entscheidenden Punkt: Man kann dem Wolf nicht vorwerfen, dass er jagt, wenn das Schaf die Tür offen lässt. Deutschland macht sich durch politische Korrektheit selbst zum Beuteland. Wer aus einem Kriegsgebiet kommt und hier erlebt, dass Straftaten faktisch keine Konsequenzen haben, zieht die logische Schlussfolgerung.
Berufspolitiker vs. Politiker aus Berufung
Ostermann, der sein Engagement als Ehrenamt betreibt – ohne Diäten, mit fünf Stunden Anfahrt für ein Gespräch – zieht eine scharfe Linie zwischen Politikern aus Berufung und Berufspolitikern. Letztere sind vom System abhängig, schwimmen mit dem Strom und können es sich nicht leisten, ihrer Integrität zu folgen. Ein Blick ins Kürschners Volkshandbuch zeigt: In vielen Parteien sitzen Menschen, die nie etwas anderes gearbeitet haben als Politik – vom Studienabbruch über die Jugendorganisation direkt in den Bundestag. Ostermanns bittere Erkenntnis: Die Besten der Besten sitzen selten in den höchsten Ämtern – gerade weil sie ihrer Überzeugung treu bleiben.
