Podcast

UFOs, Geister & PSI: Die rätselhaften Kräfte jenseits unserer Realität! Hopf & Kettner #66

11. Oktober 2026 · Philip Hopf & Dominik Kettner

Darum geht's in dieser Folge

  • Nathál-Training in Interlaken: Robert Fleischer berichtet von einem bewusstseinserweiternden Retreat ohne Drogen, bei dem über geführte Fantasiereisen Symbole des Unterbewussten zugänglich gemacht werden – inspiriert von C. G. Jungs Tiefenpsychologie und Synchronizitäten.
  • Trump, Bigelow und die UFO-Akten: US-Milliardär Bob Bigelow enthüllte ein Treffen mit Trump im Oval Office, bei dem er ihn zur offiziellen Bestätigung nichtmenschlicher Intelligenz aufforderte – doch die bisher veröffentlichten Akten-Tranchen sind verpixelt, geschwärzt und informationsarm.
  • David Grushs Aussagen vor dem US-Kongress über geheime Bergungsprogramme abgestürzter UFOs und Reverse Engineering werden von Fleischer als glaubwürdig und international durch Fälle aus Russland, Brasilien und Frankreich gestützt eingeordnet.
  • UFOs und Atomanlagen: Vom Malmstrom-Air-Force-Base-Vorfall bis zu sowjetischen Raketensilos – dokumentierte Fälle zeigen, dass unbekannte Objekte wiederholt Atomwaffen deaktivierten oder sogar Startsequenzen manipulierten, was auf ein gezieltes Interesse an nuklearer Bewaffnung hindeutet.
  • Parapsychologie als Erklärungsansatz: Fleischer zieht Parallelen zwischen UFO-Phänomenen, Poltergeist-Erscheinungen und PSI-Forschung – gestützt auf Walter von Lucadous Theorie, dass sich all diese Phänomene der wissenschaftlichen Objektivierung systematisch entziehen.
  • DMT, Bewusstseinsforschung und die Natur der Realität: Von identischen Erlebnissen unter DMT-Einfluss über Nahtoderfahrungen bis zur These, dass Materie aus Bewusstsein entsteht – die drei diskutieren, ob unsere materialistische Weltsicht grundlegend überdacht werden muss.

Von Skinwalker Ranch bis DMT: Robert Fleischer öffnet die Tore zu den Grenzbereichen der Realität

Robert Fleischer ist zurück – als erster Gast überhaupt, der zum zweiten Mal bei Hopf & Kettner zu Gast ist. Und diese Folge sprengt den Rahmen dessen, was man unter einem "UFO-Podcast" erwarten würde. Philip und Dominik tauchen mit dem Journalisten und Gründer von ExoMagazin TV in Themenfelder ein, die weit über fliegende Untertassen hinausgehen: Parapsychologie, Bewusstseinsforschung, Quantenverschränkung, DMT-Erfahrungen und die Frage, ob unsere materielle Realität überhaupt das ist, wofür wir sie halten.

Nathál-Training: Bewusstseinsarbeit ohne Drogen

Robert kommt frisch von einem Nathál-Training in Interlaken – einer von einer Psychotherapeutin entwickelten Methode, die über geführte Visualisierungen Zugang zum Unterbewussten herstellt. Keine psychoaktiven Substanzen, kein Alkohol, nur strukturierte Fantasiereisen auf einer Liege. Was anfangs wie esoterischer Unfug klingt, entwickelt laut Robert eine Eigendynamik, die ihn selbst überrascht hat: Die Vorstellungskraft wird von Session zu Session stärker, es tauchen Bilder und Figuren auf, die völlig unerwartet aus dem Unbewussten aufsteigen.

Der Bezug zu Carl Gustav Jung und dessen Arbeit mit Symbolen und Archetypen liegt auf der Hand. Robert erzählt Jungs berühmtes Beispiel vom goldenen Skarabäus-Käfer, der während einer Therapiesitzung ans Fenster klopfte – eine Synchronizität, die den Durchbruch in der Behandlung markierte. Solche bedeutungsvollen Zufälle, so Robert, sind die Art und Weise, wie das Universum mit uns kommuniziert.

Spiel dich doch nicht so auf, du bist doch selber so eine Wunderblume. Das war glaube ich die Aussage des Universums.

– Robert über eine Delfin-Synchronizität auf La Gomera, die ihn mitten in einer Tirade gegen esoterische Überinterpretationen ereilte.

Der Stand der Dinge: Was hat sich 2025/2026 beim UFO-Thema getan?

Dominik will wissen, wo wir heute stehen – nach den UAPF-Files, nach der Einrichtung offizieller Behörden, nach den großen Ankündigungen. Roberts Antwort ist ernüchternd: Trump scheint kein echtes Interesse am Thema zu haben.

Zwar hat US-Milliardär Bob Bigelow – der ehemalige Besitzer der Skinwalker Ranch und Vertragspartner des Pentagon für geheime UFO-Forschung – im Februar 2026 ein Treffen mit Trump im Oval Office gehabt und ihn aufgefordert, die Existenz nichtmenschlicher Intelligenz offiziell zu bestätigen. Passiert ist: nichts. Stattdessen veröffentlicht die Regierung scheibchenweise belanglose Akten – verpixelte Videos mit ausgeschwärzten Telemetriedaten, Dokumente, die längst bekannt sind, in einer Qualität, die jede Analyse unmöglich macht.

Es ist möglich, dass man mehr Informationen freigibt, aber den Informationszugewinn, den man dadurch hat, verengt. Genau das passiert jetzt gerade.

Der Politikwissenschaftler Christian Peters von der Uni Bremen hat diesen Mechanismus messerscharf analysiert: Es ist eine psychologische Operation für die Öffentlichkeit, kein Disclosure. Ein paar Krümel hinwerfen, das Ganze möglichst lang dehnen – bis die Öffentlichkeit resigniert und das Thema unter "Ulk" verbucht.

David Grush, Roswell und die erdrückende Evidenz

Robert ordnet die Aussagen von David Grush ein – dem ehemaligen Verbindungsoffizier zur UAP Task Force, der 2023 unter Eid vor dem US-Kongress aussagte, dass seit Jahrzehnten ein verdecktes Programm zur Bergung und zum Reverse Engineering von UFOs existiert. Philip und Dominik halten Grush für glaubwürdig – Robert bestätigt das nachdrücklich:

  • Grush hat sich nie widersprochen
  • Seine Aussagen decken sich strukturell mit internationalen Erkenntnissen – aus Russland, Brasilien, Frankreich und dutzenden anderen Ländern
  • Selbst die Pentagon-Behörde AARO hat bestätigt, dass es ein Special Access Program mit einer UFO-Reverse-Engineering-Komponente gab
  • 29 Länder weltweit haben militärische Akten zu UFOs veröffentlicht, neun haben staatliche UFO-Forschungsbehörden

Zum Thema Roswell berichtet Robert von seinen eigenen Recherchen: Er hat mit Jesse Marcel Junior gesprochen, dem Sohn des damaligen Luftwaffen-Geheimdienstoffiziers, der sich an die Nacht erinnert, in der sein Vater aufgeregt nach Hause kam und die geborgenen Trümmerteile auf dem Küchenboden ausbreitete. Dazu kommt das Todesbettgeständnis des Presseoffiziers Walter Haut, der bestätigte, zur Abänderung der ursprünglichen Pressemeldung gezwungen worden zu sein.

Skinwalker Ranch: Wo die Realität aus den Fugen gerät

Die Skinwalker Ranch in Utah ist ein Brennpunkt des Unerklärlichen – und Robert kennt die Schlüsselpersonen persönlich. Er erzählt von Erlebnissen, die ihm unabhängig voneinander von zwei Wissenschaftlern bestätigt wurden:

Dr. Eric Davis, Astrophysiker und ehemaliger Mitarbeiter des geheimen Forschungsprogramms, berichtet von einer Nachtwache, bei der er plötzlich paralysiert wurde. Durch sein Nachtsichtgerät beobachtete er, wie sich hinter einem Baum eine schwarze Masse ausbreitete. Er hörte eine Stimme in seinem Kopf: "Wir beobachten euch." Erst als das schwarze Gebilde sich wieder zusammenzog und verschwand, konnte er sich wieder bewegen.

James Lacatski vom Militärgeheimdienst, der das gesamte Regierungsprogramm leitete, erlebte bei seinem allerersten Besuch auf der Ranch, wie sich mitten in der Küche eine leuchtende, formlose Erscheinung materialisierte – und wieder verschwand.

Kameras, die zur Dokumentation aufgestellt wurden, wurden systematisch sabotiert. Drei Kameras im Kreis aufgestellt, die sich gegenseitig filmten – alle drei gleichzeitig zerstört, ohne dass auf den Aufnahmen irgendjemand oder irgendetwas zu sehen war.

UFOs und Atomwaffen: Ein beunruhigendes Muster

Eines der faszinierendsten Muster in der UFO-Forschung ist die auffällige Häufung von Sichtungen in der Nähe von Nuklearanlagen. Robert schildert den Fall der Malmstrom Air Force Base in Montana aus den 1960er Jahren: Ein leuchtendes Objekt schwebte über einem Minuteman-Atomraketensilo. Während der diensthabende Offizier am Telefon mit einem panischen Wachmann sprach, gingen auf seiner Konsole eine Rakete nach der anderen in den Zustand der Nicht-Startbereitschaft – ohne dass Boeing je eine technische Erklärung dafür fand.

Noch dramatischer: An einer sowjetischen Raketenstellung in der heutigen Ukraine schwebte ein Objekt über dem Silo, programmierte die Zielkoordinaten um und startete die Startsequenz. Der Countdown lief – und stoppte erst, als das Objekt offenbar selbst beschloss, den Vorgang abzubrechen. Die Soldaten im Bunker hatten keinerlei Kontrolle.

Die parapsychologische Hypothese: PSI, Poltergeister und das UFO-Phänomen

Hier wird es richtig tiefgründig. Robert legt dar, warum die parapsychologische Hypothese seiner Meinung nach derzeit die interessanteste Erklärung für das UFO-Phänomen liefert – und verbindet dabei Forschungsgebiete, die normalerweise getrennt betrachtet werden.

Der Parapsychologe Dr. Walter von Lucadou von der Freiburger Beratungsstelle für Parapsychologie hat jahrzehntelang Poltergeist-Phänomene dokumentiert und festgestellt:

  • Spukphänomene treten vor allem in der Nähe von Fokuspersonen auf – Menschen mit hoher innerer Spannung, die zur Externalisierung neigen
  • Wenn man mit diesen Personen über ihr psychologisches Problem spricht, hört der Spuk auf
  • Der Spuk enthält symbolische Hinweise auf das zugrundeliegende Problem – ein brennender Wandkalender deutet auf ein Problem mit Zeit hin
  • Sobald eine Kamera aufgestellt wird, verlagert sich das Phänomen dorthin, wo keine Kamera steht

Genau diese Eigenschaft – sich der Objektivierung zu entziehen, eine plausible Abstreitbarkeit beizubehalten – teilen Spukphänomene mit UFO-Sichtungen und mit laborbasierten PSI-Experimenten. Am PEAR-Lab der Princeton University wurde über Jahrzehnte nachgewiesen, dass menschlicher Wille Zufallszahlengeneratoren beeinflussen kann – aber nur eine Weile. Je öfter das Experiment wiederholt wird, desto mehr verschwindet der Effekt im statistischen Rauschen.

Lucadous Modell der pragmatischen Information, basierend auf Systemtheorie und erweiterter Quantentheorie, erklärt das so: Der Mensch ist ein Subsystem, eingebettet in größere Systeme. Wenn in einem Subsystem der Druck zu groß wird, greift ein höher geordnetes System ein – durch Synchronizitäten, durch Spuk, möglicherweise durch UFO-Erscheinungen. Dass UFOs sich auffällig oft in der Nähe von Atomwaffen zeigen, könnte in dieser Logik Ausdruck eines Eingriffs gegen ein fundamentales Macht-Ungleichgewicht sein.

Avi Loeb, die One-World-Government-Frage und Frankreichs Antwort

Philip und Dominik greifen das Gespräch mit Avi Loeb auf, der in einem früheren Podcast behauptete, eine offizielle Alien-Enthüllung würde die Menschheit vereinen – möglicherweise unter einer Weltregierung. Robert steht dem differenziert gegenüber: Er hält eine gemeinsame Stimme der Menschheit im Umgang mit dem Phänomen für sinnvoll, lehnt aber ideologisch aufgeladene Unterdrückungsstrukturen ab. Interessant: Loeb behauptete steif und fest, die US-Regierung würde ihm nichts vorenthalten – obwohl er keinen Zugang zu klassifizierten Informationen hat.

In Frankreich nimmt man das Thema derweil ernst: In der Nationalversammlung fand ein UFO-Kolloquium statt, organisiert von Abgeordneten zweier gegensätzlicher Parteien. Der Chef der UFO-Forschungsbehörde GEIPAN saß neben Vertretern der Luftwaffe. Die Franzosen betrachten das Thema als etwas mit niedriger Eintrittswahrscheinlichkeit, aber enormem gesellschaftlichem Sprengstoffpotenzial – und wollen vorbereitet sein.

DMT: Wenn alle dieselbe Welt sehen

Philip bringt ein Thema ein, das perfekt in den Gesamtkontext passt: DMT-Erfahrungen. Anders als bei UFO-Sichtungen, wo jeder etwas anderes sieht, berichten DMT-Konsumenten von erstaunlich konsistenten Erlebnissen – dieselben Wesen, dieselben Welten, dieselben Strukturen. Das wird inzwischen wissenschaftlich untersucht, weil es der Erwartung widerspricht: Wenn es reine Imagination wäre, müsste jeder etwas anderes halluzinieren.

Noch bemerkenswerter: Es gibt Berichte von Personen, die zu oft DMT konsumiert haben und von den Wesen abgewiesen werden. Ab diesem Moment kann die Substanz ihre Wirkung verlieren – egal wie viel konsumiert wird.

Dominik erzählt von einem guten Freund, dessen Mutter mit vollständiger Metastasierung und einer terminalen Diagnose zu Schamanen nach Südamerika reiste, dort Ayahuasca-Zeremonien durchlief – und heute krebsfrei lebt.

Die Welt besteht aus Bewusstsein

Am Ende verdichtet sich alles zu einer übergreifenden These: Unter progressiven Bewusstseinsforschern – Robert nennt unter anderem die Neurologin Mary Bhulcott und den Mediziner Professor Walter van Laack – scheint sich ein Konsens herauszubilden: Die Welt besteht letztendlich aus Bewusstsein. Materie ist eine Folge von Bewusstsein, nicht umgekehrt.

Van Laack beschreibt Aliens als "Informationscluster" – Entitäten in einem Bewusstseinsfeld, das unsere scheinbar materielle Welt trägt. In diesem Feld, das verschiedene Traditionen als das Unterbewusste, die Unus Mundus oder das "Larger Consciousness System" bezeichnen, wimmelt es offenbar von körperlosen Entitäten – von uns je nach Epoche als Engel, Dämonen, Geister oder Aliens interpretiert.

Was bedeutet das für jeden Einzelnen? Roberts Antwort ist bemerkenswert pragmatisch: Deine innere Einstellung hat einen enormen Einfluss auf die Realität um dich herum. Wer überzeugt ist, dass es solche Phänomene nicht gibt, für den gibt es sie auch nicht. Wer sich öffnet, erlebt sie häufiger. Das ist keine Esoterik – es ist die logische Konsequenz aus der Forschung, die Robert seit 19 Jahren dokumentiert.

Es gibt somit nicht diese eine Wahrheit – jeder erlebt das nur so weit, wie er offen ist, sich selbst zu erlauben, das zuzulassen.