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Lauterbach wusste ALLES: Sein eigener Tweet überführt ihn! – Hopf & Kettner #21

25. April 2026 · Philip Hopf & Dominik Kettner

Darum geht's in dieser Folge

  • Dr. Michael Nels über Lithium als essenzielles Spurenelement: Für weniger als 1 € pro Jahr könnte es Alzheimer, Depressionen und Suizidalität vorbeugen – doch die WHO stuft es in dieselbe Kategorie wie Quecksilber und Arsen ein.
  • Kritik am WDR-Format „Science Cops": Statt sich inhaltlich mit der Lithium-Forschung auseinanderzusetzen, habe man Nels persönlich geframt – am Ende räumten die Moderatoren selbst ein, dass er „gar nicht so falsch" liege.
  • Ein Lauterbach-Tweet von 2020 belegt, dass er den Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und schweren Covid-Verläufen kannte – als Gesundheitsminister propagierte er dann ausschließlich die Impfung als „nebenwirkungsfrei".
  • Neue Alzheimer-Antikörpertherapie (ca. 28.000 € pro Jahr) wurde trotz fehlender Wirksamkeit und schwerer Nebenwirkungen wie beschleunigtem Hirnschrumpfen von der EU-Kommission zugelassen – ein aktueller Cochrane-Report bestätigt die Wirkungslosigkeit.
  • Erfahrungen aus der Corona-Enquetekommission im Bundestag: Statt Aufklärung über Laborursprung, Vitamin-D-Prävention oder Impfnebenwirkungen zu betreiben, werde dort bereits die juristische Grundlage für die nächste Pandemie gelegt.
  • Nels' persönliche Longevity-Formel: Kein teures Biohacking, sondern Mängel beheben – Lithium, Vitamin D, Omega-3, Bewegung, Schlaf und ein Lebenssinn – illustriert durch seinen sechsten Platz beim Race Across America mit der meisten Schlafzeit aller Finisher.

Dr. Michael Nels bei Hopf & Kettner: Lithium, Alzheimer und die Frage, warum ein 1-Milligramm-Spurenelement verboten ist

Ein habilitierter Molekulargenetiker, der mit Nobelpreisträgern publiziert hat, dessen Schlüsselgen für das adaptive Immunsystem als Säule der immunologischen Forschung geehrt wurde – und der vom WDR-Format „Quarks" nicht als Experte befragt, sondern als „Fall" behandelt wird. Dr. Michael Nels ist zurück bei Hopf & Kettner, und diesmal geht es ans Eingemachte: Lithium, Alzheimer-Impfstoffe, die Corona-Enquêtekommission und die Frage, wer eigentlich davon profitiert, wenn Millionen Menschen geistig verfallen.

Die Quarks-Sendung: Framing statt Widerlegung

Michael berichtet offen über den medialen Angriff durch die WDR-Sendung „Science Cops". Sein Fazit nach Analyse des Transkripts: ein durchgehend aufgebautes Framing – vom Titel bis zum Schlusswort. Die Sendung nennt sich „Wissenschaftspolizei" und bespricht den „Fall Nels". Allein diese Rahmung setzt den Ton. Inhaltlich, so Michael, konnten sie ihn in keinem Punkt widerlegen. Die eigentliche Attacke richtete sich gegen seine Glaubwürdigkeit – insbesondere weil er als Sachverständiger von der AfD in den Bundestag eingeladen worden war.

„Am Ende dieser Quarks-Sendung wurde mir eine schwere Verwarnung bescheinigt – aber nicht wegen des Lithium-Themas, sondern wegen der Partei, die mich eingeladen hat."

Philip bringt es auf den Punkt: Wer der Wahrheit besonders nahe kommt, gegen den wird ein Investigativformat aufgebaut. Dominik ergänzt, dass die Sendung am Ende selbst einräumte: „Im Grunde liegt Michael Nels ja gar nicht so falsch." Die Ironie dabei – durch den medialen Angriff wurden erst recht neue Menschen auf das Thema aufmerksam.

Das Alzheimer-Medikament: Zugelassen trotz Ablehnung

Am Tag der Podcast-Aufnahme – dem 20. April 2026 – veröffentlichte das Ärzteblatt einen brisanten Befund: Die unabhängige Wissenschaftsorganisation Cochrane bestätigte, dass die Antikörpertherapie gegen Alzheimer praktisch keine Wirkung zeigt, aber massive Nebenwirkungen hat. Darunter:

  • Hirnblutungen
  • Beschleunigtes Schrumpfen des Hippocampus
  • Desorientierung über Raum, Zeit und Ort
  • Verfrühter Tod
  • Unfähigkeit, vorgefasste Meinungen durch neue Informationen zu ändern

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte das Medikament im Herbst 2024 wegen mangelnder Wirkung und schwerer Nebenwirkungen abgelehnt. Die EU-Kommission ließ es im April 2025 trotzdem zu. Kostenpunkt: bis zu 28.000 Euro pro Patient und Jahr. Eine Jahresdosis Lithium kostet weniger als einen Euro.

„Wenn ein Medikament gegen Alzheimer Alzheimer beschleunigt, und man es trotzdem zulässt – dann muss man sich fragen, wer davon profitiert."

Michael warnt seit über 15 Jahren vor genau diesem Szenario. Als ehemaliger CEO einer Biotech-Firma kollaborierte er mit Elan Pharmaceuticals, der ersten Firma weltweit, die eine aktive Impfung gegen Beta-Amyloid propagierte. Schon damals starben Patienten an Hirnschwellungen. Das Programm wurde eingestellt – doch die Idee überlebte und kam in neuer Form zurück.

Lithium: Das verbotene Spurenelement

Der Kern von Michaels Forschung und seinem Buch „Das Lithium-Komplott": Lithium ist kein exotisches Supplement, sondern ein natürlich vorkommendes Spurenelement in Trinkwasser, Gemüse und Nüssen. Epidemiologische Studien zeigen konsistent – mehr Lithium im Trinkwasser korreliert mit:

  • Weniger Alzheimer-Erkrankungen
  • Weniger Suiziden
  • Weniger Depressionen
  • Weniger Herzinfarkten
  • Weniger Einweisungen in psychiatrische Kliniken

Bei Tieren ist die Evidenz noch drastischer. Eine Studie an Mastschweinen: Normales Futter ergibt 10 Ferkel, davon 4 Totgeburten. Mit 5 mg Lithium supplementiert: 12 Ferkel, null Tote. Eine Verdoppelung der überlebenden Nachkommen. Ähnliche Ergebnisse bei Mäusen und Ziegen – entzieht man Lithium, bricht die Geburtenrate ein.

Und trotzdem: Die WHO klassifiziert Lithium nicht als essentiell, nicht einmal als „möglicherweise essentiell" – sondern in derselben Kategorie wie Kadmium, Arsen und Quecksilber. Gleichzeitig hält dieselbe WHO 20 mg Aluminium täglich über Nahrungsergänzungsmittel für unproblematisch.

„Die WHO schreibt selbst, dass beim Tier Lithium essentiell sein könnte. Und dann der lapidare Satz: Wir wissen aber nicht, ob der Mensch einen Bedarf hat."

Das Verbot geht zurück auf das Jahr 1949: Die FDA reklassifizierte Lithiumchlorid von Nahrungsergänzung zu Medikament, nachdem durch absichtliche Überdosierung Todesfälle auftraten. Seither gilt das Verbot – auch in Europa. Michael zeigt im Podcast den Originalartikel aus dem Time Magazine von 1949. Selbst 7Up enthielt einst 1 mg Lithium pro Glas – die „7" steht für das Atomgewicht von Lithium, „Up" für die stimmungshebende Wirkung. Die Formulierung musste nach dem Verbot geändert werden.

Lauterbach wusste alles: Sein eigener Tweet überführt ihn

Michael schrieb einen offenen Brief an Karl Lauterbach – als Antwort auf dessen persönlichen Brief, in dem Lauterbach seine Besorgnis über Michaels Impfstatus ausdrückte. Der Clou: Lauterbach selbst tweetete noch im Herbst 2020, dass es „vollkommen klar" sei, warum Studien einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und schwereren Covid-Verläufen zeigen. Als Bundesgesundheitsminister war davon keine Rede mehr – nur noch die Impfung sollte helfen, angeblich „nebenwirkungsfrei".

„Er wusste das, er hat es kommentiert in einem Tweet. Aber als er dann Bundesgesundheitsminister war, wusste er nur noch: Nur die Impfung hilft uns, und sie hat keine Nebenwirkungen."

Lauterbach ruderte später halbherzig zurück und sprach davon, sich „etwas salopper geäußert" zu haben. Michael rechnet vor: Der größte Risikofaktor für schwere Covid-Verläufe war nicht Alter, nicht Geschlecht – sondern der Winter. Der Risikofaktor lag bei 72 in der Weihnachtszeit. Vitamin-D-Mangel als offensichtlichste Erklärung wurde systematisch ignoriert.

Die Corona-Enquêtekommission: Aufklärung oder Vorbereitung der nächsten Pandemie?

Michael saß als Sachverständiger in der Corona-Enquêtekommission des Bundestags. Was er dort erlebte, beschreibt er als ernüchternd. Die AfD hatte einen Untersuchungsausschuss beantragt – mit Zeugenvorladungspflicht und eidestattlichen Aussagen. Stattdessen kam eine Enquêtekommission: die „Light-Version", in der die Regierungsparteien die Themen bestimmen und keine Schuldzuweisungen vorgesehen sind.

Michaels Schlüsselthemen – Virusursprung, Vitamin-D-Versorgung, Qualität der klinischen Studien – waren nicht im offiziellen Fragenkatalog. Er musste sie selbst einbringen, in einem Zeitfenster von fünf Minuten pro Befragung – inklusive der Antworten der Befragten.

Bei seiner Befragung von Jens Spahn konfrontierte Michael ihn direkt: Spahn schrieb in seinem Buch „Wir werden einander viel verzeihen müssen", dass er „sehr früh" mit der Vermutung eines Laborursprungs konfrontiert wurde. Der Bundesnachrichtendienst ging 2020 mit bis zu 95% Wahrscheinlichkeit von einem Laborursprung aus. Trotzdem wurde eine Impfung empfohlen, die den genetischen Bauplan genau jenes Spike-Proteins enthielt. Spahns Antwort: Für den Gesundheitsschutz in Deutschland mache der Ursprung keinen Unterschied.

Bei Christian Drosten beobachtete Michael eine andere Taktik: Drosten ließ die fünfminütige Uhr einfach runterlaufen – Fragen nicht verstanden, Wiederholungen erbeten, keine inhaltlichen Antworten.

Das eigentlich Erschreckende: Michael berichtet, dass die Juristen der Regierungsfraktionen in der Kommission nicht an Aufklärung arbeiteten, sondern an den juristischen Grundlagen für die nächste Pandemie – konkret daran, wie die WHO künftig durchregieren kann und Kritiker von Anfang an eingefangen werden können.

Michael verfasste einen eigenen, inoffiziellen Abschlussbericht und überreichte ihn jedem Kommissionsmitglied persönlich. Darin: zehn Gründe, warum Herdenimmunität unmöglich war, warum nur „Herdengesundheit" funktioniert, und warum die klinischen Studien ethisch nicht vertretbar waren.

Pfizer-Files, Fertilitätskrise und die 80-90%-Hypothese

Michael schätzt, dass 80 bis 90 Prozent der verabreichten Covid-Impfstoffe nicht funktionell waren – eine aus seiner Sicht „positive Nachricht" für viele, die es heute bereuen. Dennoch: Die Auswirkungen auf die Fertilität sind real. Naomi Wolf, die das Vorwort zur englischen Ausgabe von Michaels Buch schrieb, leitete die Untersuchung der ausgeklagten Pfizer-Akten. Ihre erste Konklusion: Es handelt sich um einen „360-Grad-Angriff" auf den weiblichen und männlichen Fortpflanzungsapparat.

Philip berichtet aus seinem direkten Umfeld: Fruchtbarkeitskliniken sind überlaufen. Paare, die sich impfen ließen, versuchen vergeblich Kinder zu bekommen – obwohl Untersuchungen keine Auffälligkeiten zeigen.

Kennedy, Tucker Carlson und die Warnung

Michael war zum zweiten Mal bei Tucker Carlson zum Interview – das Gespräch ist zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht veröffentlicht, da der Iran-Konflikt die Veröffentlichung verzögerte. Carlson verschob das Meeting um einen Tag, weil er an dem Wochenende massiv aus dem Weißen Haus attackiert wurde – unter anderem weil er öffentlich sagte, der Iran-Krieg sei „nicht der Krieg der USA, sondern der Krieg Israels".

Vier Tage vor dem Carlson-Interview traf Michael Robert F. Kennedy Jr. persönlich – sechs bis sieben Minuten, organisiert über Kennedys ehemaligen Kampagnenmanager Del Bigtree. Das Ziel: Lithium als essentielles Spurenelement anerkennen zu lassen – nachdem Michael in Europa bei der EU-Kommission auf Granit gebissen hatte.

Brisant: Auf einem VIP-Empfang vor dem Carlson-Treffen wurde Michael von einem Benjamin Blumenthal angesprochen und persönlich gewarnt, das Interview mit Carlson durchzuführen. Wenn er es tue, werde er nie wieder mit Kennedy sprechen dürfen. Michael ließ sich nicht einschüchtern.

„Ich habe gesagt, nee, das kann ich jetzt nicht machen, das geht nicht – weil es geht um die Gesundheit der ganzen Menschheit."

Longevity: Die Wahrheit kostet keinen Cent

Dominik spricht den Mega-Trend an: Tech-Milliardäre, die Vermögen in Unsterblichkeitsforschung stecken, Biohacking, teure Bluttests, Pop-up-Stores für Blutwäsche in den USA. Michaels Antwort ist ernüchternd für alle, die auf die eine Wunderpille hoffen – und befreiend für alle anderen.

Sein Hauptforschungsgebiet war über zehn Jahre Longevity. Seine Erkenntnis: Es gibt keinen Jungbrunnen. Die natürliche Lebenserwartung des Menschen liegt deutlich höher als das, was wir heute erreichen – nicht weil uns ein Geheimnis fehlt, sondern weil wir systematisch das Falsche tun.

Die Methusalem-Formel aus seinem gleichnamigen Buch ist gleichzeitig die Formel gegen Indoktrination und gegen Alzheimer:

  • Lithium-Mangel beheben
  • Vitamin-D-Mangel beheben
  • Omega-3-Mangel beheben
  • Bewegungsmangel beheben
  • Einen Sinn im Leben finden

Es geht nicht darum, was am wichtigsten ist – sondern um das Gesetz des Minimums: Was am meisten mangelt, ist das größte Problem. Das ist individuell verschieden. Bei Michael selbst ist es Bewegungsmangel – nicht weil er nicht trainiert, sondern weil er auf Geschäftsreisen zu wenig alltägliche Bewegung bekommt.

Als Beweis für seine eigene Philosophie erzählt Michael von seinem Race Across America – 4.800 Kilometer Solo auf dem Rad, nonstop über die USA. Während andere Teilnehmer 45 Minuten pro Nacht schliefen, schlief Michael im Hotel. 91 Stunden Pause insgesamt. Trotzdem Sechster im Ziel. Und laut einer wissenschaftlichen Studie: im Ziel fitter als am Start. Sein Prinzip: Nicht dem Sieger nacheifern, sondern analysieren, was die Verlierer falsch gemacht haben – und das vermeiden.

Wearables, Brainhacking und das Ende der Gedankenfreiheit

Zum Schluss eine Warnung, die sitzt: Michael erklärt, warum Biohacking schnell zu Brainhacking wird. Wearables mit EEG-Funktion können Hirnwellen aufzeichnen und in die Cloud laden. Bei Lokführern wird bereits permanent überwacht, ob sie geistig fit sind – dabei wird auch dokumentiert, wie sie emotional auf bestimmte Bilder oder Personen reagieren. Dieselbe Technologie steckt in Consumer-Produkten. Selbst Smartphones könnten theoretisch Hirnaktivität erfassen, ohne direkt am Körper zu sein. Der Schritt zum Gedankenlesen – und damit zu Minority Report – ist kleiner, als die meisten ahnen.