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Epstein, das Mastermind einer globalen Verschwörung?! Hopf & Kettner #1

8. Februar 2026 · Philip Hopf & Dominik Kettner

Darum geht's in dieser Folge

  • Die Epstein-Akten umfassen 3,5 Millionen Seiten, veröffentlicht vom Department of Justice – und werfen die Frage auf, warum gerade jetzt und in welchem Umfang sie freigegeben wurden.
  • Schwere Vorwürfe gegen Donald Trump: Über 3.000 Erwähnungen in den Akten, Zeugenaussagen zu Missbrauch Minderjähriger sowie angebliche Versteigerungen auf seinem Anwesen Mar-a-Lago.
  • Prince Andrew, Bill Clinton und weitere Prominente tauchen in belastenden E-Mails und Zeugenaussagen auf – von anzüglichen Nachrichten bis hin zu Vorwürfen schwerster Gewalt.
  • Bill Gates steht im Fokus: E-Mails zu Geschlechtskrankheiten, Verbindungen zu Epsteins Pandemie-Planspielen 2017 und ein aufsehenerregendes Interview seiner Ex-Frau Melinda Gates, die ihre „Traurigkeit für die Mädchen" ausdrückt.
  • Die Hosts diskutieren ein mögliches Erpressungssystem der Eliten: Pädophilie und rituelle Handlungen als Mittel gegenseitiger Kontrolle – mit Wurzeln, die über Ghislaine Maxwell und ihren Vater Robert Maxwell bis zu Geheimdiensten reichen sollen.
  • Zentrale Sorge ist die Normalisierung des Unfassbaren: Die schiere Datenflut könnte dazu führen, dass die Gesellschaft abstumpft – statt Konsequenzen zu fordern, droht Gewöhnung.

Die Epstein-Akten: 3,5 Millionen Seiten, die alles verändern

Was passiert, wenn 3,5 Millionen Seiten an FBI-Dokumenten auf die Öffentlichkeit losgelassen werden – Dokumente, die das Fundament westlicher Machtstrukturen erschüttern? Genau das ist gerade Realität. Das Department of Justice hat die Epstein-Akten veröffentlicht, und Philip und Dominik nehmen sich in der allerersten Folge von Hopf & Kettner genau dieses Thema vor. Zehn schockierende Fakten, gegenseitig an den Kopf geworfen, ohne Absprache – roh, direkt und ohne die Samthandschuhe, mit denen Mainstream-Medien dieses Thema offensichtlich anfassen.

Donald Trump: 3.000 Erwähnungen in den Akten

Der amtierende US-Präsident taucht über 3.000 Mal in den Epstein-Dokumenten auf – mehr als Jesus Christus in der Bibel, wie Dominik es plastisch vergleicht. Die Vorwürfe sind erschütternd: Eine FBI-Tabelle listet Aussagen von Opfern auf, die angeben, im Alter von 13 bis 15 Jahren zu sexuellen Handlungen gezwungen worden zu sein. Eine Zeugin beschreibt Versteigerungen minderjähriger Mädchen auf Trumps Anwesen Mar-a-Lago, bei denen er die Mädchen vor Gästen „getestet" haben soll. Anwesend laut den Dokumenten: Elon Musk, Ivanka Trump und Eric Trump.

Ich war 13 Jahre alt, als Donald J. Trump mich vergewaltigte.

Besonders brisant: Trump hatte im Wahlkampf vollmundig angekündigt, die Epstein-Akten zu veröffentlichen. Dann hieß es plötzlich, die Akten existierten gar nicht mehr. Erst nach massivem Druck seiner eigenen MAGA-Basis kamen sie doch heraus. Trumps Golfplatz in Kalifornien soll laut FBI-Informationen zwischen 1995 und 1996 ein von Ghislaine Maxwell gesteuerter Sexring mit Minderjährigen gewesen sein – inklusive Gerüchten über verschwundene Mädchen und Mord.

Prince Andrew: Vom Palast in den Abgrund

Die Bilder kennt mittlerweile jeder – Prince Andrew, kniend über einem jungen Mädchen. Markus Lanz kommentierte das tatsächlich mit dem Hinweis, es könne sich auch um einen Erste-Hilfe-Kurs handeln. Philip findet dafür deutliche Worte: Sind diese Leute geisteskrank?

Die Dokumente gehen weit über kompromittierende Fotos hinaus. Eine E-Mail beschreibt, wie Ghislaine Maxwell ein junges Mädchen unter dem Vorwand einer Modelkarriere rekrutierte und als „Sex- und Foltersklavin" verkaufte. Der entscheidende Satz:

Prince Andrew was an accessory to her death.

Es geht um den Vorwurf, dass Andrew ein Mädchen beim Sex zu Tode gefoltert haben soll. Und die Konsequenz? Er musste aus seiner royalen Residenz ausziehen. Keine Festnahme, keine Anklage. Seine Ex-Frau Fergie besuchte Epstein sogar mit ihren jungen Töchtern – wenige Tage nachdem dieser wegen Sexualdelikten aus dem Gefängnis entlassen worden war.

Bill Gates: E-Mails, Geschlechtskrankheiten und Pandemie-Planspiele

Der Name Bill Gates zieht sich wie ein roter Faden durch die Akten. In E-Mails bittet er Epstein um Medikamente gegen eine Geschlechtskrankheit, die er sich durch Sex mit russischen Prostituierten zugezogen hatte – und die er unwissentlich an seine Frau Melinda weitergab. Er wollte ihr die Medikation heimlich verabreichen. Gates' offizielle Erklärung: Epstein habe die E-Mails an sich selbst geschickt.

Melinda Gates äußerte sich in einem viralen Interview wenige Tage vor der Aufnahme:

Traurigkeit, einfach unglaubliche Traurigkeit. Ich kann meine eigene Traurigkeit nehmen und auf diese jungen Mädchen schauen und sagen: Mein Gott, wie konnte das denen passieren?

Mindestens genauso brisant: Die Dokumente zeigen, dass Epstein bereits 2017 Pandemie-Simulationen besprach – Jahre bevor COVID-19 die Welt lahmlegte. Gates war einer der größten finanziellen Profiteure der Pandemie. Zufall?

Bill Clinton, Howard Lutnick und das Netzwerk der Macht

Bill Clinton flog nachweislich mehrfach im sogenannten „Lolita Express" – Epsteins Privatflugzeug, in dem Sitze so angeordnet waren, dass Zuschauer beim Sex zusehen konnten. Ghislaine Maxwell schrieb an eine E-Mail-Adresse mit Clintons Initialen anzügliche Nachrichten. Neue Fotos zeigen Clinton und Maxwell gemeinsam im Pool – in auffällig ähnlichen Outfits.

Howard Lutnick, seit dem Weltwirtschaftsforum kein Unbekannter mehr, behauptete, den Kontakt zu Epstein 2005 abgebrochen zu haben. E-Mails von 2012 belegen das Gegenteil: Er war mit seiner Ehefrau zum Mittagessen auf Little St. James – Epsteins berüchtigter Insel.

Das System: Erpressung als Eintrittskarte zur Macht

Philip und Dominik arbeiten einen zentralen Punkt heraus, der über einzelne Namen hinausgeht: Das Epstein-Netzwerk war kein Zufall und kein Einzelfall. Es war ein systematischer Erpressungsring – ein sogenannter „Honeypot Trap", der vor Epstein von Robert Maxwell geführt wurde, dem Vater von Ghislaine Maxwell und selbsterklärten Mossad-Agenten.

Wenn wir davon ausgehen, dass es ein System gibt, das auf Erpressung fußt, das Pädophilie als Basis des Zusammenhalts sieht – also unaussprechliche Taten zu begehen, um sich gegenseitig potenziell zu belasten.

Das Prinzip ist so simpel wie verstörend: Wer aufsteigen will, muss sich schuldig machen. Wer sich schuldig macht, ist erpressbar. Wer erpressbar ist, spielt mit. Wie im Film Training Day – du musst korrupt sein, damit die anderen dir vertrauen. Wer nicht mitmacht, kommt nicht rein.

Satanismus, Rituale und das Konto namens „Baal"

Die Dokumente deuten auf mehr als bloße Erpressung hin. Epsteins Bankkonto trug den Namen „Baal" – der Name eines Dämons, dem in antiken Kulturen Kinderopfer dargebracht wurden. In den Akten finden sich Hinweise auf rituelle Handlungen, auf Zerstückelungen, auf das Trinken von Kinderblut. Was jahrelang als absurdeste aller Verschwörungstheorien galt, steht jetzt schwarz auf weiß in FBI-Dokumenten.

Philip zieht die historische Linie: Von Stichen aus dem 14. und 15. Jahrhundert bis zu den heutigen Enthüllungen – ritueller Missbrauch ist nichts Neues. Er zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte.

Bitcoin, Strauss-Kahn und der Kaninchenbau

Die Verstrickungen reichen bis in unerwartete Bereiche. Eine E-Mail vom 13. Oktober 2016 zeigt Epstein in Gesprächen über Bitcoin:

I have spoken to some of the founders of Bitcoin who are very excited.

Gelder flossen ans MIT, an Blockstream, an Coinbase. Dan Peña, der kontroverse Investor, behauptet seit Jahren, wer wirklich hinter Bitcoin stecke, würde sofort verkaufen. Philip ordnet nüchtern ein: Selbst wenn Epstein oder ein Geheimdienst Bitcoin mitgegründet hätten – das Protokoll ist Open Source, dezentral, von Tausenden Programmierern durchleuchtet. Eine Backdoor gibt es nicht.

Auch der Fall Dominique Strauss-Kahn bekommt neues Licht. Der ehemalige IWF-Chef, 2011 offiziell wegen des Übergriffs auf ein Zimmermädchen verurteilt, soll laut russischem Geheimdienst FSB in Wahrheit gestürzt worden sein, weil er 191 Tonnen Gold aus Fort Knox zurückfordern wollte – und dabei erfuhr, dass es nicht mehr da war.

Warum jetzt? Die Strategie hinter der Flut

Die vielleicht wichtigste Frage, die Philip und Dominik aufwerfen: Warum werden diese Dokumente gerade jetzt veröffentlicht? Vieles ist geschwärzt, manches zu 95 Prozent. Was rauskommt, ist bewusst ausgewählt. Insider bezeichnen es als die „softeste Version" – eine Cola Light als Vorgeschmack auf das, was wirklich existiert.

Alles ist vom FBI selbst aufgenommen worden. Die haben sich also entschieden dazu. Und ich glaube, das könnte ein wichtiger Bestandteil dessen sein, dass die Menschen aufgrund dieser Schockwelle jetzt derart überflutet sind, dass das zu einer neuen Normalität wird.

Dominik zieht die Parallele zu Messerangriffen in deutschen Innenstädten und Drohnenvideos aus der Ukraine: Was man oft genug sieht, wird normal. Die Gefahr ist, dass die schiere Menge an Enthüllungen genau diesen Effekt erzeugt – Normalisierung des Unfassbaren. Erst die LGBTQ-Bewegung in Kindergärten, dann Drag-Shows vor Kindern, und jetzt die massenhafte Konfrontation mit organisierter Pädokriminalität der Elite. Alles Stufen einer Eskalation.

Gleichzeitig sendet die Tatsache, dass es null Festnahmen gibt, eine unmissverständliche Botschaft:

Das ist auch das, was sie dir zeigen, was sie uns allen zeigen. Wir sind mächtig. Wir können zeigen, dass wir morden, foltern, vergewaltigen – und es passiert genau gar nichts.

Epsteins Testament: Die letzte Verhöhnung

Selbst im Tod zeigt sich die ganze Perversion des Systems. Epsteins Vermögen von geschätzten 600 Millionen Dollar wurde wie folgt verteilt:

  • Karina Schuljak (letzte Freundin): 50 Millionen + Immobilien
  • Daren Indik (Anwalt): 50 Millionen
  • Richard Kahn (Buchhalter): 25 Millionen
  • Ghislaine Maxwell: 10 Millionen
  • Mark Epstein (Bruder): 10 Millionen
  • Die Opfer: 120 Millionen

Die engsten Komplizen werden mit zweistelligen Millionenbeträgen bedacht. Die Opfer – Hunderte traumatisierte Frauen und Mädchen – werden mit einem Bruchteil abgespeist. In einem angeblichen Rechtsstaat.